Gut Clarenhof
Gut Clarenhof

Blogbeiträge von Jürgen Wicharz

Hier findet Ihr in regelmäßigen Abständen spannende und inspirierende Beiträge zum Thema go green, Sport, Gesundheit und Golf. 

 

Smart & Comfort-Golfing (S & C-Golfing) mit Konzept Golf Gut Clarenhof macht Sinn:
S & C-Golfing für ein individuell erfolgreiches Golfspiel beim Erwachsenen!

 

Trauen Sie sich an Golf nicht ran, weil Sie sich zu alt fühlen? Schwingen, pitchen und putten Sie schon oder kämpfen Sie noch? Gehören Sie zu den golfenden „Kämpfern“, dann werden die nachfolgenden Zeilen für Ihre Golfkarriere unbezahlbar. Wenn Sie allerdings bereits zu den Golferinnen und Golfern gehören, die mit der Leichtigkeit einer Daunenfeder sowie der Spannung einer Stahlfeder fließende Bewegungsrhythmen wahrnehmen, mit dem der Golfball einfach mit muss, dann haben Sie sich die Erlebniswelt Golf erschlossen. Eine individuell optimierte Ausformung von Haltung und Bewegung beim Golfen hat unstrittig für jede Golferin und jeden Golfer Vorteile.

 

Diese liegen in 

  • der Vorbeugung von Überbelastungen und Verletzungen des Bewegungssystems, 
  • fühl- und messbar verbesserten Leistungen beim Driven, Pitchen und Putten, also auch in der Verbesserung des Handycaps 
  •  mehr Freude und Spaß am Golfen.

S & G-Golfing: Erfolgreiches Golfen mit Konzept Golf Gut Clarenhof Die gute Botschaft, auch für Seniorinnen und Senioren.

 

Das Gehirn besitzt die unglaubliche Fähigkeit, unverletzte und verletzte Hirn- areale umzuorganisieren, zu ändern und anpassen zu können. Die damit ver- bundenen Prozesse verändern das Gehirn „plastisch“. Damit wird es fähig, lebenslang zu lernen und sich immer wieder neuen Gegeben-heiten anzupassen. 

 

Dies ist für alle Sportler aller Altersstufen eine gute Botschaft. 

 

Eine Verbesserung der Haltungs- und Bewegungssteuerung (Propriozeption) und Koordination, z. B. das individuelle „Tuning“ der Aufrichtung, der Ansprech- position und des Schwungrhythmus ist für jeden Menschen jederzeit möglich. Ganz gleich, ob er jung oder alt ist. (Doidge, N. 2007). Natürlich sind motorisches Lernen und die Entwicklung der Plastizität des Gehirns im Kindes- und im Jugendalter effektiver. Im Alter aber nicht ausgeschlossen und durch regelmäßiges und geduldiges Training realisierbar. Die motorischen Fähig- und Fertigkeiten entstehen durch die Bildung von neuronalen Schalt- kreisen. Diese Schaltkreise werden auch gerne als „Karten“ bezeichnet. Die Entwicklung dieser „Karten“ wird z. B. durch das menschliche Wachstumshormon (Human Growth Hormone (HGH), auch als Somatotropin bzw. somato- tropes Hormon bezeichnet) angeregt. Sie sind quasi der Motor für das Wachstum neuer Neuronen (Neurogenese) und sorgen für die „Verdrahtung“ neuronaler Schaltkreise bzw. der Erstellung von Hirnkarten. Das HGH wird beim jungen und heranwachsenden Kind reichhaltig produziert. Bis vor kurzem dachte man, dass die Ausschüttung von Somato- tropin mit Anfang 20 drastisch abnimmt (Ratey, J. J. 2008). Heute besteht jedoch wissenschaftlicher Konsens, das gezielte Trainingsmethoden bei Erwachsenen die Ausschüttung von HGH und anderen Wachstumsfaktoren anregen. So werden z. B. Haltung und Bewegungsabläufe in Bereichen des motorischen Cortex (vgl. Abb. 1) gespeichert. Es entsteht ein „Motorisches Gedächtnis“, bzw. „Bewegungsgedächtnis“. D. h., dass Zellbereiche entsprechender Hirn- areale Speicherorte sind, die sich an spezifische Haltungs- und Bewegungsmuster erinnern. Nicht der Muskel erinnert sich an die Bewegung, sondern das Gehirn.

 

Sandra Blakeslee (Blakeslee, S., Blakeslee, M. (2007) vergleicht Hirnkarten mit Landkarten, da beide eine eindeutige Beziehung zwischen zwei verschiedenen Dingen herstellen. Körperkarten im Gehirn kartieren systematisch die Dinge der Außenwelt und der Körperanatomie in das Hirngewebe. Wenn Sie z. B. gegen einen Fußball treten, werden sowohl Nervenzellen am Fuß als auch in der entsprechenden „Fußkarte“ im Gehirn aktiviert. Erst vor kurzem wurde entdeckt, dass diese Hirnkarten nicht nur den Körper vermessen, sondern auch den so genannten peripersonalen Raum. Das ist der Raum in der direkten Umgebung des Körpers, etwa im Umkreis einer Arm- und Schlägerlänge. Dieser Raum und auch unsere Hirnkarten ändern sich bei jeder Bewegung, die wir machen (Blakeslee, S., Blakeslee, M. 2007; Frith, Ch. 2007). Diese Kartierung bezieht sich auch auf alle Hilfsmittel oder Sportgeräte, die wir benutzen, z. B. Tennis-, Golf- oder Hockeyschläger, Wurfspeer etc. Wenn Sie also mit den Händen den Schlägergriff umfassen oder mit der Schlagfläche des Golf- oder Eishockeyschlägers gegen den Ball schlagen, wird dies vom Gehirn als Vorgang in Ihrem peripersonalen Raum registriert. Im Umkehrschluss bedeutet dies z. B. für das Golfen, dass z. B. die Schnittstelle Ansprechposition- Schlägergriff-Abstand zum Golfball- Einfluss nimmt auf senso-motorisches Lernen und muskuläre Funktion. Wer schon einmal eine neue Griffhaltung gegen eine alte, gewohnte Griffhaltung trainiert, kennt die Fremdheit der neuen Griffhaltung zu genüge. Dies merken wir uns für die Diskussion zum „S &  C Golfing“ bei Konzept Golf und dem damit verbundenen smarten und komfortablen Golftraining.

 

„Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr!“, das stimmt nicht mehr! „Übung macht den Meister!“ 

 

Ist an dem Spruch „Übung macht den Meister“ etwas Wahres dran? Und ist der Spruch „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr!“ falsch?

 

Ja, er ist falsch und nachfolgend wird klar, dass funktionell richtiges Üben den Meister macht. Wenn Sportler oder Spieler in Sportarten, in denen ein hohes Maß an motorischen Fertigkeiten gefordert ist, planlos trainieren, d. h. mit schlechten Übungen oder Techniken agieren, prägen sich diese Bewegungen in die Hirn- karten ein. Je mehr schlechte Techniken eingeübt werden, desto besser erlernt das Gehirn diese schlechte Technik, und desto stärker verfestigt sich die Hirnkarte dieser Technik. Der erhöhte Trainingseinsatz wird nicht oder kaum belohnt. Im Gegenteil werden dadurch Überbeanspruchungen gefördert. Leistungsminderungen, Verletzungen und Verletzungsserien entstehen. Unter diesen Bedingungen wird beim Golfsport das Missverhältnis von Trainingsauf- wand sowie Handycap, Rücken- und Gelenkschmerzen sowie Verletzungsserien auffällig.

 

Die gute Botschaft

 

Aus einer schlechten Technik kann durchaus eine gute werden. In Bezug auf motorische Fertigkeiten und sportliche Techniken kann man so gut wie alles ändern. Allerdings braucht es dazu Motivation, Geduld und gezielte fachkundige Unterstützung, um mit einem regelmäßig durchgeführten Übungskatalog Modifikationen und Veränderungen von Haltung und Bewegung zu erreichen.

 

Biologisch gesehen bilden das Gehirn und das Nervensystem Hirnkarten, indem die Neuronen „fest verdrahtet“ werden. Diesen Prozess bezeichnet man als Langzeitpotenzierung (engl.: Longterm potentiation/LTP) (LeDoux, J. 2002; Sweatt, J. D. 2009). Die Langzeit-Potenzierung ist ein an Synapsen von Nervenzellen beobachtetes Phänomen. Sie stellt eine Form der synaptischen Plastizität dar. Unter LTP versteht man eine langandauernde (longterm) Verstärkung (potentiation) der synaptischen Übertragung. Mit Hilfe der LTP können Gehirn und Nervensystem lernen und „Gedächtnisse“ bilden.

 

Für den Wissensspeicher: Synapse: Eine Synapse ist der Ort, wo durch Erregung und über Neurotransmit- ter neuronale Verknüpfungen zwischen Nervenzellen statt finden, z. B. Sinnes- oder Muskelzellen. Quasi ein „Tranformatorenhäuschen“, in dem Informationen ankommen und weiter- geleitet werden, Informationen ankommen, moduliert oder verändert werden und weiter geleitet werden und auch anpassende Ver- änderungen gespeichert werden. Die Anzahl der Synapsen beträgt im Gehirn eines Erwachsenen etwa 100 Billionen (10 14 ). Bezogen auf ein einzelnes Neuron schwankt sie zwischen 1 und 200.000. Langzeit-Potenzierung / longterm potentiation ( LTP) und Lernen: Aus der Sicht unseres Gehirns betrachtet besteht für erlernte Fähigkeiten ein morphologisches Korrelat in Form eines Netzwerkes synaptischer Verbindungen. Entsteht beispielsweise im Motorikgehirn die Idee, den Kopf aus- balanciert zu tragen, so wird dieses spezielle Netzwerk aktiviert und entsendet charakteristische Muster von Aktionspotentialen. Über weitere Ver- schaltungen ergibt sich daraus eine hoch differenzierte, in Zeit und Kraft kontrollierte Kontraktion verschiedener Muskelgruppen zur balancierten Haltung des Kopfes auf dem Stab der Wirbelsäule. Um neue Haltungs- und Bewegungsqualitäten zu lernen oder zu verbessern, werden durch Akti- vierung und Training ständig neue Verschaltungen angelegt. Alte, nicht mehr verwendete Verschaltungen aufgehoben. Diese Umbauprozesse be- zeichnet man als synaptische Plastizität. Auf Ebene der Neurone ist Lernen nichts anderes als die aktivitätsabhängige Veränderung von Verschalt- ungsmustern und Funktionsabläufen. Um diese aktivitätsabhängigen Veränderungen (Lernen) zu realisieren, besitzen Neurone verschiedene Mecha- nismen, die mehr oder weniger stark in verschiedenen Neuronen der einzelnen Großhirnareale ausgebildet sein können.

 

Wer schon einmal als Sportler erfolgreich spezielle motorische Bewegungen neu erlernt hat, wie z. B. eine funktionell sinnvolle Armhaltung, verbunden mit einem funktionell sinnvollen Armschwung konnte erleben, wie die Langzeitpotenzierung funktioniert. 

 

Die ersten Versuche wirken fremd, sind häufig noch unbeholfen und misslingen vielleicht. Aber anhaltendes Üben einer funktionell sinnvollen Technik fördern eine bessere LTP und die Bildung und Stärkung einer neuen Hirnkarte. Dies ermöglicht ein gutes Gelingen und stabiles Wiederholen der Aufgabe. Kontinuierliches Üben stimuliert die LTP und sorgt dafür, dass die neuronalen Schaltkreise bei der Bildung von „Bewegungskarten“ immer besser und genauer werden, so dass für das Auslösen und die Ausführung der Bewegung immer weniger Anstrengung und Konzentration erforderlich sind. Die Bewegungen werden mit der Zeit einfacher, geschmeidiger und vielleicht sogar perfekt ( LeDoux, J. 2002; Sweatt, J. D. 2009).

 

 

 

*NEU NEU NEU*
Hier finden Sie unsere Preisliste
Golftrainer werden
Ein Schlag gegen den Schlag
Sie haben einen Caddy auf vier Pfoten? Bei uns kein Problem!
Druckversion Druckversion | Sitemap
© Konzept-Golf Trainings und Vertriebs GmbH